Die Holzstiche von mayerling.info
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(Stand:
April 2007)
Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen historische Holzstiche aus der Sammlung des Mayerling-Archivs im Bild vor. Bitte beachten Sie teilweise längere Ladezeiten, wenn Sie keinen ISDN-Internet-Zugang nutzen. Die Erfindung des Holzstichs ist dem Engländer Thomas Bewick (geb. 1753, gest. 1828) zu verdanken. In Anlehnung an die Weißlinienschnitt-Technik fand er durch die Verwendung von neuen Materialien und Instrumenten eine Möglichkeit, auch in Holz eine dem Kupferstich nahezu ebenbürtige Stichtechnik zu entwickeln. Harte und widerstandsfähige Hölzer ermöglichten hohe Auflagen und waren deutlich preiswerter als das teure Kupfer, wodurch der Holzstich gerade für Buchillustrationen mit höheren Auflagen eine echte Alternative zum Kupferstich darstellte. Das harte Buchsbaumholz wurde nicht wie bisher der Länge nach, sondern quer zur Faser als Kern- oder Hirnholzplatte geschnitten. Als Instrument diente der Stichel wie beim Kupferstich, womit feinste Linien und besonders sanfte Tonabstufungen möglich waren. Die Linien wurden teilweise so fein geführt, dass sie mit dem bloßen Auge nicht mehr erkennbar sind. Die Tonabstufungen wurden über die ganze Fläche gestochen, oder besser graviert bis jede Stelle des Bildes den gewünschten Hell- oder Dunkelton erreicht hatte. Durch das Aufkommen des Stahlstichs bekam der Holzstich eine erste echte Konkurrenz, und am Ende des 19. Jahrhunderts verlor er schnell durch die neuen Möglichkeiten der photographischen Reproduktionstechniken an Bedeutung. Haus Habsburg (01-10) Mayerling und andere Orte (01-06) | ||
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