Der Teresianische Karmel
St. Josef - CONVENTUS S. JOS. MAYERLINGENS. M. M. CARMEL. DISC. [
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(Stand:
Juni 2007)
| Bilder: Karmel Mayerling/PKW | ||
| "Nach
dem namenlosen Unglück, welches Mich durch das Hinscheiden Meines innigstgeliebten
Sohnes, des Kronprinzen Erzherzogs Rudolph getroffen, habe ich den Entschluss
gefasst, an dessen Sterbestelle ein Kloster erbauen zu lassen und dasselbe dem
Orden der Karmelitinnen zu widmen." Ischl, am 7. August 1890 Franz Joseph m.p. Nach dem Tode des Kronprinzen Rudolf von Österreich am 30. Januar 1889 in Mayerling wurde der Ort der Tragödie weitgehend umgestaltet. Teile des Jagdschlosses wurden dazu abgerissen. Die verbleibende Bausubstanz wurde genutzt, um dem Orden der unbeschuhten Karmelitinnen aus Wien-Baumgarten ein neues Kloster zur Verfügung zu stellen. 1890 verfügte Rudolfs Vater in der "Kaiser-Franz-Joseph-Stiftung des Klosters der Karmelitinnen in Mayerling": "In der Kapelle muss für immerwährende Zeiten der freie Zutritt gewährt bleiben. Insbesondere haben die Karmelitinnen alltäglich für das Seelenheil Weiland des Kronprinzen Erzherzog Rudolf zu beten." Die Schwestern des Konvents der unbeschuhten Karmeliten OCD (Ordo Carmelitarum Discalceatorum = Orden der Unbeschuhten Karmeliten oder Teresianischer Karmel) erfüllen mit ihrer Gebetsverpflichtung bis heute den Wunsch des Klosterstifters, Kaiser Franz Josephs I., und sorgen für die Erhaltung von Kloster und Gedächtnisstätte. Zu diesem Zweck wird auch für die Besichtigung der Kirche ein Eintrittsgeld erhoben. Seit Mai 2007 ist der Karmel Mayerling mit einer eigenen Webseite im Internet vertreten. |
Gedächtnisstätte | Gottesdienste Montags bis samstags 6:45 Uhr (außer freitags) An Sonn- und Feiertagen um 19:00 Uhr | Kontakt Karmel St. Josef 2534 Mayerling 3 Tel. 0043(0)-2258-2275 Fax 0043(0)-2258-2851 |
http://www.mayerling.info
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