Die Geschichte
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(Stand:
Mai 2007)
Mittwoch, 30. Jänner 1889: Im niederösterreichischen Mayerling, einem Dorf in der Marktgemeinde Alland, werden der österreichische Thronfolger und seine Geliebte tot aufgefunden. Der adelige Ansitz, ab 1550 im Besitz des Stifts Heiligenkreuz, war 1886 von Kronprinz Rudolf gekauft und zum Jagdschloss ausgebaut worden. Nach dem Tod des Erzherzogs wurde das Areal durch Kaiser Franz Joseph in ein Karmeliterinnenkloster umgestaltet. Warum fasziniert uns dies noch immer? Eine Kette von Fehlern, Falscheinschätzungen und Lügen ist verantwortlich, dass sich rund um Mayerling ein Mythos wob: Die erste Todesmeldung lautete Der Kronprinz Rudolf ist vergiftet worden. Dann folgte das lancierte Gerücht: Der Kronprinz ist einem Jagdunfall zum Opfer gefallen. Später erschien die bewusste Falschinformation durch den Hof: Seine k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolph ist am Herzschlag plötzlich verstorben. Erst drei Tage später die Richtigstellung: Die That ist in einem Zustande von Geistesverwirrung geschehen. Darüber hinaus wurde die Existenz des weiblichen Leichnams bis zum Ende der Habsburger Herrschaft über Österreich-Ungarn verschwiegen. Wie ungeschickt, denn noch immer wird gerätselt, warum Rudolf von Österreich und Baroness Marie von Vetsera in Mayerling starben. | ||
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